Tarik, 5 Jahre
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Sprache

Eine erfolgreiche Sprachförderung setzt voraus, die Freude am Sprechen und das Mitteilungs-bedürfnis des Kindes zu wecken. Mittels der Sprache wird das Kind befähigt, eigene Bedürfnisse und Gefühle auszudrücken und Erlebnisse und Gedanken mit anderen auszutauschen.

Außerdem kann es Zusammenhänge schildern und gestaltete Sprache (z.B. Singspiele) verstehen und erleben.

Wir schaffen den Kindern Raum für vielfältige Sprachgelegenheiten, z.B. durch
- Bilderbuchbetrachtungen / Geschichten
- Stuhlkreise / Gesprächsrunden
- Kniereiterspiele
- Fingerspiele / Reime / Gedichte
- Lieder / Kreisspiele für die verschiedenen Altersgruppen

Im Dialog mit den Kindern sind wir uns unserer Vorbildfunktion bewusst. Wir sprechen in ganzen Sätzen, verwenden eine kindgerechte Ansprache, lassen die Kinder aussprechen und hören ihnen zu.

Eine genaue Beobachtung ermöglicht uns eine gezielte, individuelle Sprachförderung. Bei Kindern mit Sprachauffälligkeiten suchen wir das Gespräch mit den Eltern, damit frühzeitig eine Behandlung beim Logopäden eingeleitet werden kann.

Eine altersgemäße Sprachentwicklung und gute deutsche Sprachkenntnisse sind wesentliche Voraussetzungen für den Schulerfolg eines Kindes. Delfin 4 ist ein Verfahren zur Diagnose und Förderung der Sprachkompetenz von Kindern. Die Teilnahme an diesem Sprachstandstest ist verpflichtend und erfolgt zwei Jahre vor der Einschulung in zwei Stufen. Sollte bei dem Test Förderbedarf festgestellt werden, wird die Sprachförderung, beginnend ab dem neuen Kindergartenjahr, in unserer Kindertageseinrichtung durchgeführt.  Einmal pro Woche treffen wir uns dann in der Delfin-Gruppe.

Mit den Vorschulkindern führen wir im November eines jeden Jahres mit Genehmigung der Eltern das „Bielefelder Screening“ (BISC) durch. Bei diesem Testverfahren handelt es sich um einen standardisierten Test, mit dem Kinder herausgefiltert werden können, die wahrscheinlich in der Schule eine Lese-Rechtschreibschwäche entwickeln werden. Die Kinder, die laut Testergebnis zur Risikogruppe gehören, werden dann ab Januar mit dem Würzburger Trainingsprogramm „Hören, Lauschen, Lernen“ (HLL) gefördert. Das Programm besteht aus einem festgelegten Trainingsplan, der sich über 20 Wochen erstreckt. Etwa 10 bis 15 Minuten täglich werden mit den sogenannten Risikokindern Spiele und Übungen im Bereich Sprache durchgeführt. Die aufeinander aufbauenden Bausteine des Programms beinhalten die Bereiche Lauschspiele, Reime, Sätze und Wörter, Silben, Anlaute und Phoneme (Laute).
 
 
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