Tarik, 5 Jahre
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Wenn der Akku aufgeladen werden muss

Mutter-Kind-Kuren auch für Väter

Mütter und Väter müssen „funktionieren“ – und das 24 Stunden am Tag.
Häufig sind sie heute nicht mehr „nur“ einfach Mutter – was allein bereits größten Respekt verdient – nein, heutzutage sind sie zunehmend einer Doppelbelastung ausgesetzt. Kinder, Haushalt und Job unter einen Hut zu bringen, erfordert neben einem hohen Maß an Organisationstalent vor allem eine ausgeprägte Stressresistenz.

Der tägliche Spagat zwischen Haushalt und Familie kostet jede Menge Kraft. Nicht alle Mütter sind diesen Anstrengungen gewachsen. Erschöpfungszustände, körperliche und psychische Beschwerden können die Folge dieser Überforderung sein.

Der "Akku" ist leer?

Der „Akku“ ist leer und die Frauen sind den alltäglichen Anforderungen einfach nicht mehr gewachsen. Sie brauchen eine Pause. Zur Besserung des Wohlbefindens kann eine Mutter-Kind-Kur beitragen.

Die stationären Mutter-Kind-Maßnahmen sind im Regelfall auf 21 Tage angelegt. Unterschieden wird zwischen Vorsorge und Rehabilitation. Ein Anspruch auf Vorsorge besteht unter anderem, um eine Krankheit zu vermeiden oder einer Gefährdung der gesundheitlichen Entwicklung des Kindes vorzubeugen.
Um eine Rehabilitationsmaßnahme handelt es sich, wenn eine bereits bestehende Krankheit geheilt oder deren Verschlimmerung verhütet werden soll.

Mutter - Kind - Kuren für Väter

Mutter-Kind-Kuren sind als besonders erfolgreiches Gesundheitsangebot anerkannt. Seit Frühjahr 2007 sind sie daher Pflichtleistungen der Krankenkassen, können unbürokratisch bei der zuständigen Krankenkasse beantragt werden und stehen auch berufstätigen Vätern zu.

In den Kliniken erwartet die Mütter bzw. Väter ein Team von Fachleuten. Ärzte, Sozialpädagogen, Ernährungsberater und Physiotherapeuten betreuen sie während der unterschiedlichen Anwendungen. Eltern können endlich ausspannen, neue Kraft schöpfen und werden medizinisch versorgt. Denn sie wissen, dass ihre Kinder bestens betreut werden.

In den meisten Kliniken werden Kinder bis zum Alter von 14 Jahren aufgenommen – sei es, dass sie nicht allein zu Hause bleiben können oder vielleicht selbst behandelt werden müssen.

Wer übernimmt die Kosten?

Eine Mutter-Kind-Kur ist kein Urlaub. Das bedeutet, dass der Arbeitgeber keine Urlaubstage abziehen darf und dem Kurendem das Gehalt auch während des Aufenthaltes in voller Höhe zusteht. Die Kosten für die Kur übernimmt die jeweilige Krankenkasse. Lediglich ein Eigenanteil von zehn Euro pro Tag ist aufzubringen.

Wenn die jährliche Zuzahlungsgrenze (2 Prozent des Jahreseinkommens, bei chronisch Kranken 1 Prozent) erreicht ist, kann man sich bereits im Vorfeld von weiteren Zuzahlungen befreien lassen. 

(Quelle: www.fibie.de)

 


 

 
 
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